Mitte Juni lud die Abteilung Kommunikation in die Gemeinde Schortens zu einem weiteren Dialogforum. Neben Bischof Thorsten Beutz folgten Gerrit Junge und Daniel Posdziech von der Abteilung Kirchenmusik der Einladung. Ergänzt wurde die Runde durch den ehrenamtlichen Kirchenmusiker Timo Schmidt und die österreichische Komponistin Julia Maier. Diese wurde per Video zugeschaltet.
Persönliche Motivation sichtbar machen
Zu Beginn des Dialogforums hielt Gerrit Junge einen Impulsvortrag, in dem er anhand seiner eigenen musikalischen Entwicklung erläuterte, welche Faktoren Musikschaffende animieren, sich in der Kirche mit ihren Fähigkeiten einzubringen. Als wesentliche Komponenten benannte er Vorbilder, Gemeinschaft, Gelegenheit und Glaube. Er hob ein musikalisches Vorbild aus seiner Kindheit und Jugend hervor, das viele geprägt habe, und welchen Anreiz das gemeinschaftliche Musizieren bot. Gleichzeitig betonte er, dass Musik eine zusätzliche Möglichkeit darstelle, sich mit seinem Glauben zu befassen.
Beteiligung ermöglichen
Im folgenden Gespräch rückte die Gemeindemusik und ihre Rolle als Antwort auf die Predigt in den Fokus. Die Runde diskutierte hierbei auch die Möglichkeiten, den Teil der Gemeinde, der nicht im Chor singt, in das Gottesdienstgeschehen einzubinden.
Auch die Vielfalt musikalischer Fähigkeiten, unterschiedliche Ansprüche und personelle Herausforderungen wurden thematisiert. Julia Maier berichtete von ihren Erfahrungen im ländlichen Bereich Österreichs, Daniel Posdziech berichtete von seiner Arbeit in anderen Konfessionen.
Räume zum Wachsen schaffen
Mit Timo Schmidt und Gerrit Junge sprach Gastgeber Jens Lange über Möglichkeiten, Potenziale in den Gemeinden zu entdecken und zu fördern. Es entstand das Bild eines Fensters, das in Workshops geöffnet wird, um Neues kennenzulernen. Gleichzeitig bietet es auch die Möglichkeit, von außen auf die vorhandenen Schätze zu blicken.
Musik als seelsorgerliche Kraft
Den seelsorgerischen Aspekt der Kirchenmusik brachte Bischof Thorsten Beutz ein. Er betonte die Wichtigkeit, Veränderungen und Erweiterungen klar zu kommunizieren und verwies zugleich auf die Herausforderung, Überforderung zu vermeiden und dennoch neue Ideen umzusetzen.
Neuapostolische Kirche